5 Wege, wie ich mit Online-Marketing mein Produkt zum Strahlen bringe

5 Wege, wie ich mit Online-Marketing mein Produkt zum Strahlen bringe

Für viele ist Online-Marketing und Werbung im Internet ein Buch mit sieben Siegeln. Dieser Artikel bringt hier ein wenig Licht ins Dunkel.

Was hat sich im Marketing geändert?

Vor 20 Jahren waren für uns Werbeclips im Fernsehen noch interessant. Inzwischen klicken wir weiter, wenn eine Seite länger als 2 Sekunden braucht, um zu laden. Vor einigen Jahren war ein Schwarz-Weiß-Fax noch ein effizientes und interessantes Werbemittel. Inzwischen funktionieren fast nur noch Marketing-Maßnahmen, die exakt auf den Kunden hin zugeschnitten sind.

Marketing hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Aber was heißt das konkret für dein Unternehmen?

  1. Werbung ist persönlich. Du zeigst deiner Zielgruppe genau das, was sie gerne sehen würde. Die Werbung ist also angepasst an Alter, Geschlecht, Situation und: ob die Person schon einmal eine Anzeige von dir gesehen hat, einmal fast gekauft hätte oder bereits Kunde ist.
  2. (Fast) niemand kommt von sich aus zu deinen Produkten. Im Internet gibt es nicht diese Straßenecke, auf die man sich einmal stellt und die Leute fast von selbst in den Laden kommen. Du machst deine potentielle Kunden aktiv darauf aufmerksam, dass du ein Produkt hast, das für sie interessant sein könnte.
  3. Alles ändert sich ständig. Google passt seine Algorithmen an, Facebook hat neue Richtlinien, Instagram bietet neue Formate für Werbungen an… im Bereich Online-Marketing gilt es, ständig am Puls der Zeit zu bleiben.

Brauche ich Online-Marketing?

Die kurze Antwort: ziemlich sicher ja.

Die lange Antwort: hängt davon ab, aber es ist auf keinen Fall ein Nachteil. Wenn du einen etablierten Kundenstamm hast (z.B. als Tischlerei, als Gasthof) und es für dich okay ist, für die nächsten Jahrzehnte auf einem ähnlichen Level weiterzuarbeiten, wird dein Unternehmen auch ohne Werbung im Internet gut über die Runden kommen.

Sobald du mit deinem Unternehmen in der nächsten Zeit substantiell wachsen willst, wird es ohne Werbung im Internet nicht mehr gehen. Klar, man kann Inserate in der Zeitung schalten, man kann Postaussendungen starten oder Plakate aufhängen. Diese Methoden haben sich bewährt, und sie funktioniere auch heute noch.

Aber Marketing im Internet kann deine Unternehmung auf ein völlig neues Level bringen. So haben wir für den Martinshof (ein Biobauernhof in Buch in Vorarlberg) eine Facebook-Kampagne erstellt. Mit ihrem Lieferservice beliefern sie ganz Vorarlberg mit Fleisch, Eiern und anderen Produkten.

Bisher nahmen sie ihre Bestellungen hauptsächlich über Telefon und E-Mail entgegen. Durch eine Facebook-Kampagne, die wir gemeinsam mit ihnen starteten, konnten sie innerhalb von zwei Monaten so viel Fleisch an den Kunden bringen, wie sie sonst in der gesamten Saison verkauft hätten.

Also… was kann Online-Marketing?

  • Die richtige Zielgruppe ansprechen: „Alle Personen in Vorarlberg zwischen 25 und 35 Jahren mit Interesse für Fußball.“ Mit Facebook, Google oder Bing erreichst du exakt die Personen, die sich für dein Produkt sehr wahrscheinlich auch wirklich interessieren.
  • Genaue Erfolgsmessung: Wie viel Einfluss hatte diese Werbeanzeige wirklich? Nicht immer kann das so eindeutig beantwortet werden. Bei einer Online-Anzeige weißt du genau, wie viele Personen die Anzeige gesehen, wie viele geklickt und wie viele letztlich gekauft haben.
  • Skalierbarkeit: Sobald du einmal eine einzige Werbekampagne aufgebaut hast und diese auch wirklich funktioniert, ist es relativ einfach möglich, dieselbe Kampagne bei einer größeren Zielgruppe noch einmal und noch einmal auszuspielen.

Und, nicht zu vergessen, der Preis. Im Vergleich zu einem Zeitungsinserat ist eine Werbeschaltung bei Facebook oder Google so günstig wie noch nie.

Welche Arten von Online-Marketing gibt es?

Viele.

Wir haben für dich fünf bewährte Tools zusammengestellt, gemeinsam mit einer Anleitung dafür, wie man diese einsetzen kann.

Bezahlte Werbeanzeigen

Facebook hat nicht nur die meisten Daten, wenn es um Werbung geht. Sie haben auch die einfachste Möglichkeit, wenn man einen Post, den man selbst erstellt hat, an die eigene Zielgruppe vermarkten will.

Für die Profis unter uns gibt es Facebook Business. Wir wollen dich hier heute nicht mit unendlicher Information überlasten (Facebook Business ist eine Wissenschaft für sich), aber: es ist nicht schwer, auf Facebook Werbung zu schalten.

Genau dafür gibt es die Möglichkeit, einen Facebook-Beitrag zu „boosten“. Und zwar findest du rechts unterhalb aller deiner Beiträge den Button „Boost post“.

Sobald du diesen Knopf geklickt hast, öffnet sich ein neues Fenster. Du hast hier die Möglichkeit, genau festzulegen,

  • wer zu deiner Zielgruppe gehört (Alter, Geschlecht, Wohnort, Interessen, ….),
  • wie lange die Werbeanzeige laufen sollte und
  • wie viel Geld du dafür ausgeben willst.

Die Möglichkeiten hier sind fast unerschöpflich. Sobald du hier alles eingestellt hast (und deine Kreditkarteninformation abgegeben hast), kurz auf „Boost“ geklickt, und dein Post macht sich auf die Reise!

2. Google Ads

Ein kleines Beispiel: ich suche auf Google nach Schuhen. Und man sieht vorerst einmal ausschließlich Werbung! Glaubst du nicht? Hier der Beweis:

Und das Beste: die Werbeanzeigen stören nicht! Ich suche ja tatsächlich nach Schuhen, und wenn mir eine Werbeanzeige bei meiner Suche unterstützt, umso besser.

Genau darum sind Google Ads so ein starkes Werkzeug. Sie ermöglichen es dir, dein Produkt genau diesen Personen zu zeigen, die auch wirklich daran interessiert sind.

Deinen Internet-Auftritt weiterentwickeln

Ein Wort der Warnung gleich vorweg: den eigenen Internet-Auftritt zu optimieren benötigt Zeit. Und Arbeit. Sehr viel Arbeit.

Dafür braucht man kein Geld in Werbung zu investieren. Mit guten Inhalten auf deiner Webseite und auf deinen Social-Media-Kanälen kannst du ebenso potentielle Kunden anziehen und sie zu dir bringen.

Wie wir es in diesem Moment zum Beispiel gerade tun.

Worauf gilt es zu achten?

Menschen haben Probleme. Für diese Probleme suchen sie Lösungen. Sie tun das meistens über das Internet, und hier meistens über Google. Im Idealfall können sie diese Lösung für ihre Probleme auf deiner Homepage finden.

3. Keyword-Optimierung

Kewyword-Optimierung bedeutet, dass du deine Texte so schreibst, dass Google sie den Personen zeigt, die an deinen Texten interessiert sind.

Was heißt das konkret?

Angenommen, du bietest Heli-Skiing an (wie einer unserer Kunden). Die erste Frage ist: was werden deine potentiellen Kunden bei Google eintippen?

Leider kein Foto von uns…

Kurzes Brainstorming… Denken… Denken… Denken…

Okay. Hier ein paar Ideen:

  • Heliskiing
  • mit Hubschrauber skifahren
  • Unbefahrene Pisten
  • frisches Powder

Mit diesen potentiellen Keywords geht es jetzt weiter zum Keyword-Planner von Google. Wir haben beim ersten Mal nach dem Keyword Heliskiing gesucht.

Der Keyword-Planner von Google: die beste Möglichkeit, um herauszufinden, nach welchen Begriffen tatsächlich gesucht wird.

Wir bekommen hier sofort die wichtigsten Informationen auf einen Blick geliefert. Was gleich auffällt: in den Wintermonaten (Dezember, Jänner, Februar) sind die Suchanfragen am Höchsten. Klingt logisch.

Außerdem schlagt Google selbst verwandte Keywords vor. Wie zum Beispiel heli skiing (mit einem Leerzeichen). Oder heliski.

Wir wissen jetzt, dass nach dem Begriff heliskiing oft gesucht wird, und zwar im Monat durchschnittlich etwa 320 mal (in Österreich). Gleichzeitig ist die Konkurrenz bei diesem Keyword sehr hoch.

Das heißt: es wird oft nach dem Begriff gesucht, aber es gibt ebenfalls sehr viele Anbieter/Webseiten, die bei diesem Begriff auf Google ebenfalls möglichst weit oben gelistet werden worden. Oder dafür Werbung schalten.

Wenn du also für diesen Begriff gesehen werden willst, sind folgende Dinge zu beachten:

  1. Produziere guten Inhalt, die den Besuchern einen echten Mehrwert bringen. In unserem Fall könnten das z.B. eine genaue Beschreibung darüber sein, wie ein Tag mit Heliskiing abläuft. Oder ein Blogartikel über die besten Erlebnisse, die deine Kunden mit Heliskiing hatten.
  2. Baue das Wort heliskiing im Text ein, idealerweise auch noch in den Titeln. Google analysiert deine Seite. Wenn auf deiner Seite heliskiing einige Male vorkommt und jemand sucht genau nach heliskiing, wird Google deine Seite listen.
  3. Doch das ist noch nicht alles. Entscheidend ist, dass jeder, der deine Seite besucht, auch wirklich das findet, was er finden möchte. Falls deine Inhalte nicht mit den Erwartungen der Besucher zusammenpassen, merkt Google das sofort und reiht deine Seite zurück.

Es gibt aber noch einen zweiten Suchbegriff, der zwar ebenfalls sehr oft gesucht wird, aber nicht so umkämpft ist: heli skiing,mit einem Leerzeichen.

Es ist also nicht egal, ob man nach heliskiing oder heli skiing sucht! Was sind hier also die nächsten Schritte? Du verbaust in deinem Artikel zusätzlich zu heliskiing noch einige Male das Wort heli skiing.

Wenn der Google-Bot deine Seite das nächste Mal analysiert, findet er also nicht nur heliskiing, sondern auch heli skiing. Sobald jemand nach heli skiing sucht (und nicht heliskiing), ist die Wahrscheinlichkeit um einiges höher, dass deine Seite weiter oben gelistet wird.

So, jetzt einmal genug mit den vielen i’s. Welche Möglichkeiten hast du noch?

4. SEO / Suchmaschinenoptimierung

SEO (für Search Engine Optimization) ist die Kunst, mit der man die eigene Homepage für Google (und andere Suchmaschinen) optimiert. Ein Teilbereich davon wäre z.B. Keyword-Research. Google achtet aber auf noch viel mehrere Kennziffern als nur Keywords. Hier einige Kennzahlen, die für Google relevant sind:

  • Ladezeiten: Mit Werkzeugen wie PageSpeed Insights kannst du analysieren, wie schnell deine Webseite ladet. Sie ladet zu langsam? Das kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht sind die Bilder zu groß (ein Tipp: mit TinyPNG kann man die Dateigröße von Bildern oft immens verkleinern, ohne Qualität zu verlieren). Oder vielleicht ist der Server, auf dem deine Homepage gerade läuft, einfach zu langsam.
  • Backlinks: Wenn wichtige Webseiten (wie z.B. orf.at) auf deine Webseite verlinken, bedeutet das für Google, dass deine Homepage relevant und vertrauenswürdig ist. Die hohe Kunst ist es jetzt, auf diesen Seiten verlinkt zu werden. Das funktioniert zum Beispiel so, dass du mit diesen Seiten Inhalte austauscht oder bei relevanten Anlässen Pressemeldungen aussendest.
  • Klarheit: Deine Homepage sollte nicht nur den richtigen Inhalt liefern. Sie sollte darüber hinaus auch noch gut lesbar sein, nicht mit zu vielen zusätzlichen Elementen verwirren… Je länger die Besucher auf deiner Homepage bleiben, umso besser bewertet dich Google.

5. Lead-Magneten

Ein Lead-Magnet ist ein Produkt, ein zusätzlicher Nutzen, ein kleines Geschenk…, den der Kunde als Belohnung dafür bekommt, wenn er dir seine Kontaktdaten gegeben hat. Zum Beispiel die Möglichkeit, ein gratis T-Shirt zu gewinnen. Oder ein Schummelzettel mit den wichtigsten Tastenkürzeln.

Kurz, eine Möglichkeit, um die Interesse deiner Besucher zu wecken. Wir haben dazu übrigens einen eigenen Artikel geschrieben.

Fazit

Die Möglichkeiten sind fast unendlich. Unser Tipp: wenn du das erste Mal eine Online-Kampagne startest, starte mit einer kleinen Sache, die einigermaßen schnell Ergebnisse liefert. Vermutlich sind 90% deiner potentiellen Kunden täglich im Internet unterwegs, und hier wollen sie auch abgeholt werden.

Hast du eine Frage oder einen Gedanken, der dir nicht mehr aus dem Kopf geht? Nutze unser Formular und teile uns mit, was dich und deine Unternehmung gerade bewegt.

Guntram Bechtold
Guntram BechtoldProjektmanager
Guntram Bechtold ist Projektmanager bei der Online-Marketing-Agentur StarsMedia. Die Agentur entwickelt Marketing für Online-Produkte. Unser Schwerpunkt ist die Umsetzung von digitalen Geschäftsmodellen (SAAS bzw. Software as a Service) mit SEO, SEA und Paid Media.

Fachexpertise

  • ONLINE MARKETING

  • DIGITALE GESCHÄFTSMODELLE

  • SEO & PAID TRAFFIC

  • LANDINGPAGES & WEBSITES

  • BI & DATENVISUALISIERUNG

  • ANALYTICS & RESEARCH

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Von |2019-06-26T06:56:46+00:0024. Juni 2019|Blog|0 Kommentare

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