Software und Daten
Entscheiden auf Zahlen statt auf Gefühl
Umsatz, Auslastung, Herkunft der Anfragen: Die Zahlen sind meist vorhanden, aber sie liegen verstreut in verschiedenen Systemen. Zusammengeführt und regelmäßig ausgewertet werden sie zur Grundlage für Entscheidungen. Vorher sind sie Ballast.
Ausgangslage
Mehr Zahlen bedeuten nicht mehr Klarheit
Die meisten Betriebe haben kein Datenproblem, sondern ein Übersichtsproblem. Die Kasse weiß etwas, die Buchhaltung etwas anderes, die Website ein Drittes. Jede Auswertung für sich stimmt, zusammen ergeben sie kein Bild. Wer daraus entscheiden will, entscheidet am Ende doch aus dem Bauch.
Deshalb steht am Anfang nicht die Frage, welche Daten vorhanden sind, sondern welche Entscheidung ansteht. Von dort aus wird rückwärts gearbeitet: Welche Zahl brauchst du dafür, und woher kommt sie. Alles andere bleibt liegen.
Beleg folgt
Hier gehört ein eigenes Beispiel hin: eine Auswertung, die zu einer Entscheidung geführt hat, anonymisiert.
Ein solcher Fall liegt noch nicht vor. Bis dahin bleibt der Kasten leer.
Kennzahlen: erst die Frage, dann die Zahl
Eine Kennzahl ohne Entscheidung dahinter ist Dekoration. Deshalb wird zuerst geklärt, welche Fragen im Betrieb regelmäßig auftauchen und wer sie beantworten muss. Daraus folgt eine kurze Liste. Kurz ist hier eine Eigenschaft, kein Mangel.
Was dazugehört
Entscheidungen sammeln
Kennzahlen ableiten
Zuständigkeiten klären
Daten zusammenführen, ohne alles umzubauen
Die Systeme bleiben, wo sie sind. Abgeholt wird nur, was für die Kennzahlen gebraucht wird. Das hält den Eingriff klein und den Betrieb störungsfrei. Wo eine Schnittstelle fehlt, wird sie gebaut, aber erst dann.
Was dazugehört
Quellen erheben
Abholen und zusammenführen
Prüfen auf Plausibilität
Dashboard: eine Ansicht je Entscheidung
Ein Dashboard, das alles zeigt, zeigt nichts. Gebaut wird je Entscheidung eine Ansicht, mit der Zahl, dem Vergleichswert und dem Zeitraum. Wer die Ansicht öffnet, soll nach zehn Sekunden wissen, ob etwas zu tun ist.
Was dazugehört
Ansichten je Entscheidung
Vergleich und Zeitraum
Zugriff und Rechte
Ablauf
Von der offenen Frage zur Ansicht
01
Entscheidungen klären
Welche Fragen tauchen regelmäßig auf, und wer muss sie beantworten? Daraus entsteht die Liste der Kennzahlen.
02
Quellen prüfen
Woher kommt jede Zahl, wie verlässlich ist sie, und was fehlt? Hier zeigt sich, was heute schon geht.
03
Zusammenführen
Die Daten werden abgeholt und zusammengeführt. Die Systeme bleiben, wo sie sind.
04
Ansichten bauen
Je Entscheidung eine Ansicht. Danach wird sie benutzt und angepasst, nicht einmal gebaut und vergessen.
Fragen
Was Auftraggeber vorher wissen wollen
Müssen wir dafür unsere Systeme wechseln?
Nein. Die Systeme bleiben, wo sie sind. Abgeholt wird nur, was für die vereinbarten Kennzahlen gebraucht wird.
Wir haben kaum saubere Daten. Geht das trotzdem?
Meistens ja, aber ehrlicher wird es dadurch: Die Prüfung zeigt, welche Zahl belastbar ist und welche nicht. Eine Zahl, die niemand verantworten kann, gehört nicht in eine Ansicht.
Wie viele Kennzahlen sind sinnvoll?
Weniger, als die meisten erwarten. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern ob hinter jeder Zahl eine Entscheidung steht, die jemand tatsächlich trifft.
Wer pflegt das Dashboard danach?
Das können deine Leute übernehmen, wenn die Quellen stabil sind. Wer es abgeben will, kann die Pflege bei uns lassen.

Dipl.Des. Guntram Bechtold
Gründer und Geschäftsführer
Mir geht es um Arbeit, die Menschen und Organisationen spürbar stärker macht.
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