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Die Digitalisierungsoffensive KMU.DIGITAL geht ab Mitte/Ende Januar voraussichtlich weiter. Hier die bisher kommunizierten Details (Basierend auf aktuellen Informationen der Fördergeber) Nach dem erfolgreichen Start der KMU Digital Green Förderperiode im Mai 2024 steht das Programm auch 2026 österreichischen Klein- und Mittelunternehmen zur Verfügung. Die Förderung läuft bis 31.12.2027 (Beratung) bzw. 31.12.2028 (Umsetzung) und umfasst zwei parallele Schienen: die klassische Digitalisierungsförderung und die erweiterte GREEN-Schiene für die ökologische Transformation.
KMU.DIGITAL ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Das Programm verfolgt ein klares Ziel: Österreichische KMU sollen das Potenzial der Digitalisierung nutzen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Wachstumsimpulse zu setzen.
Das Programm besteht aus zwei Modulen:
Modul Beratung (abgewickelt durch die WKÖ) umfasst Status- und Potentialanalysen sowie Strategieberatungen durch zertifizierte Berater.
Modul Umsetzung (abgewickelt durch die aws) fördert konkrete Investitionsprojekte zur Digitalisierung.
Die klassische Schiene fokussiert auf reine Digitalisierungsvorhaben in vier Themenbereichen:
Die GREEN-Schiene verbindet Digitalisierung mit ökologischer Nachhaltigkeit. Der Begriff "Twin Transition" beschreibt das Zusammenspiel zwischen digitalem und grünem Wandel. Die Themenbereiche sind:
Die GREEN-Schiene adressiert sechs Handlungsfelder der grünen Transformation:
Die KMU Digital Green Analysen dienen der Erfassung des Ist-Zustandes und dauern in der Regel einen halben Tag. Die Förderung beträgt 80% der Beratungskosten, maximal 400 Euro pro Tool.
Klassische Schiene:
GREEN-Schiene:
Die KMU Digital Strategieberatungen sind umfassender angelegt und dauern in der Regel zwei Arbeitstage. Die Förderung beträgt 50% der Beratungskosten, maximal 1.000 Euro pro Tool.
Klassische Schiene:
GREEN-Schiene:
Nach einer abgeschlossenen KMU Digital Green Beratung können KMU eine Umsetzungsförderung beantragen. Die Eckdaten:
Pro Unternehmen gilt eine Obergrenze von maximal 3.000 Euro pro Förderschiene im Gesamtzeitraum ab KMU.DIGITAL 3.1 (2022-2027). Das bedeutet:
Die Tools können kombiniert werden, aber jedes Tool wird nur einmal gefördert. Es dürfen maximal zwei Beratungen gleichzeitig offen sein.
Ein KMU kann theoretisch bis zu 18.000 Euro an Förderungen erhalten:
KMU.DIGITAL ist eine De-minimis-Beihilfe. Der Gesamtbetrag aller De-minimis-Förderungen darf innerhalb von drei Jahren 300.000 Euro nicht überschreiten. Bei der Antragstellung muss angegeben werden, ob und in welcher Höhe bereits De-minimis-Beihilfen bezogen wurden.
Erforderliche Unterlagen bei Abrechnung:
Die Beratungen dürfen nur von zugelassenen Experten durchgeführt werden. Je nach Tool sind unterschiedliche Zertifizierungen erforderlich:
Für Beratungen in der GREEN-Schiene ist zusätzlich die Absolvierung einer speziellen Lernstrecke samt Testung erforderlich.
KMU.DIGITAL 4.0 bietet österreichischen Klein- und Mittelunternehmen eine attraktive Möglichkeit, Digitalisierungsprojekte mit staatlicher Unterstützung umzusetzen. Die Erweiterung um die GREEN-Schiene macht das Programm besonders relevant für Unternehmen, die Digitalisierung und Nachhaltigkeit verbinden wollen.
Mit Förderungen von bis zu 18.000 Euro pro Unternehmen, einer breiten Palette an förderfähigen Maßnahmen und der Unterstützung durch zertifizierte Berater bietet das Programm einen niederschwelligen Einstieg in die digitale und ökologische Transformation.
Die Einreichung erfolgt über den aws-Fördermanager auf kmudigital.at. Anträge werden chronologisch bearbeitet, bis die Budgetmittel ausgeschöpft sind.
Stand: Januar 2026 | Alle Angaben basieren auf den offiziellen Förderrichtlinien des BMAW und der WKÖ. Für verbindliche Auskünfte wenden Sie sich an die Abwicklungsstellen.




