Beratung
Strategie und Geschäftsmodell
Geschäftsmodell, Digitalisierung, Markt- und Wettbewerbsanalyse und KI im Unternehmen: Beratung auf Entscheiderebene.
Beratung
Prozesse und Umsetzung
Prozesse und Automatisierung, Marketing-Prozess und Projektmanagement, von der Analyse bis zur laufenden Begleitung.
Software und Daten
Web und Shop
Websites und Webdesign, Onlineshops und Buchungssysteme, vom Konzept bis zum laufenden Betrieb.
Software und Daten
Daten und Dashboards
Business Intelligence: Kennzahlen, Auswertungen und Dashboards als Grundlage für Entscheidungen.
Marketing
Suche und Sichtbarkeit
SEO, Suchmaschinenmarketing und Linkmarketing, für die organische und die bezahlte Suche.
Marketing
Werbung und Reputation
Google Ads, Facebook Ads und Trustbuilding, gesteuert über den Auftrag statt über Klicks.
Hotelzimmer mit gemachtem Bett und Nachttisch
Aus den Einblicken
Ein Viertel der Vorarlberger Hotels nimmt keine Buchung entgegen
Lesen
4. April 2012

Lean Startups

Im Silicon Valley sprechen alle davon,  kein Wunder, denn die dortigen Investoren sind mittlerweile recht…

Im Silicon Valley sprechen alle davon,  kein Wunder, denn die dortigen Investoren sind mittlerweile recht arrogant geworden und geben Start-ups einfach kein Seed-Kapital mehr. Nur erprobte Geschäftskonzepte mit ausreichend Referenzkunden haben Chancen auf Venture Capital – dann aber reichlich. Die Rede ist vom „Lean Startup“ – also dem schlanken Start-up. Und nach der Denke von Eric Ries, der in seinem Bestseller diesen Begriff geprägt hat, ist die Methodik hinter der Lean Startup-Philosophie genau der richtige Ansatz, um mit wenig Kapital schnell voranzukommen.

Doch so neu sind die ganzen Ideen hinter dem Begriff gar nicht, vor allem hierzulande, wo das Venture Kapital noch nie auf der Straße lag, kamen Gründer auch ohne die Begrifflichkeit schon lange mit ihren Start-ups zurecht. Schauen wir doch auf die unterschiedlichen Ideen, die die „Lean Startup“-Theorie miteinander vereinbaren möchte:

Bootstrapping – Gründen mit wenig oder gar keinem Geld – viele deutsche Start-ups können davon ein Liedchen singen. Besonders schön singt dabei Michael Kubens, Mitgründer von designenlassen.de, der uns vor nicht allzu langer Zeit einen Einblick verschafft hat, wie sich die Online-Design-Börse langsam hochrappelte.

Rapid Prototyping – Nicht lange konzipieren – sondern so schnell wie möglich einen Prototypen bauen. Hört sich irgendwie nach der falschen Reihenfolge an – aber diese Strategie hilft tatsächlich. Jeder, der bereits einmal bei einem Startup Weekend oder einem ähnlichen Jam teilgenommen hat, weiß, dass nach 48 Stunden ein Ergebnis vorzuzeigen ist. Die Folge: Stolz auf die eigene Arbeit und eine Diskussionsgrundlage intern und für die angehenden Kunden. Lesen Sie hierzu auch den letzte Woche erschienenen Beitrag zum Thema „Service Design Tools“.

Kleine Produktzyklen – Entwickeln Sie die kleinste funktionierende Produktschlaufe. Das kann etwa so aussehen: Bestellung geht ein – Auftrag wird bezahlt – Bestellung und Druckmotiv werden weitergeleitet an die Druckerei – diese verschickt an den Kunden – Lager-Nachbestellung von neuem Basis-Shirt. Bringen Sie einen solchen Zyklus zum Laufen – erst dann denken Sie über zusätzliche Features nach, wie Sie die Sache vermarkten und wie man dafür sorgen kann, dass diese Zyklen auch in höherer Zahl ablaufen können. Lesen Sie hierzu unsere Interviews mit Thomas Jakel und erfahren Sie seinem Rooting Framework, aber auch das Gespräch mit Flo Beyer von fbshirts und wie er ganz alleine ein schlankes Start-up aufzog.

4-Hour Workweek – Tim Ferris, ein US-Blogger und Gründer hat sich ziemlich lange darüber den Kopf zerbrochen, wie er ein Start-up gründen und schmeißen kann, ohne sein Leben komplett umzustülpen. Er erarbeitet eine Reihe von Methoden, um seine Arbeit und die Prozesse dahinter auf ein Minimum zu reduzieren. Ein wichtiger Gedanke dahinter ist, dass man Arbeiten stets auslagern sollte, anstatt sich selbst daran zu versuchen. Wichtiger Vordenker ist hier auch Günter Faltin, der mit seiner Tee-Kampagne ohne größere Investitionen einen Teehandel-Direktvertrieb aufbaute und das wichtige Gründer-Buch „Kopf schlägt Kapital“ schrieb.

Inhalt
Teilen
LinkedInE-Mail
Link kopieren
Foto
Geschrieben von
Guntram Bechtold
Weiterlesen

Weitere Einblicke

Hotelzimmer mit gemachtem Bett und Nachttisch
Marktstudie
August 2026

Ein Viertel der Vorarlberger Hotels nimmt auf der eigenen Website keine Buchung entgegen

Lesen
Lichtinstallation in einem dunklen Raum, davor Menschen als Silhouette
Marktstudie
August 2026

Der am schnellsten wachsende Google-Markt der Welt ist der schwerste

Lesen
Dunkle Grafik mit zwei gezeichneten Figuren und dem Text Stars Media Campaign Guide
Mai 2026

Stars Media Campaign Guide

Lesen
Guntram Bechtold, Inhaber von Stars Media

Dipl.Des. Guntram Bechtold

Gründer und Geschäftsführer

Mir geht es um Arbeit, die Menschen und Organisationen spürbar stärker macht.

Gespräch vereinbaren