Wie #NewWork zum leben kommt

Das Spannungsfeld zwischen Agilität und Stabilität lautet das Thema bei der ibet Konferenz der wikopreventk in Bregenz. Walter Wintersteiger sagte zurecht „Jeder redet heute über agiles Management – das macht Unternehmertum doch seit jeher aus“. Das kann ich absolut unterschreiben – und genau deshalb es entscheidend dass wir heute, in einer globalisierten Welt, die entsprechenden Fragestellungen beherzt angehen. Was wir heute erleben ist viel weniger eine technische Revolution, als viel mehr die Freisetzung der Köpfe oder wie Jodok sagte das Zeitalter der „#kreativität„.

Was hat sich wirklich verändert?
In der alten Welt brauchten wir unglaublich viele Menschen um Neues zu schaffen. Heute ist das anders. Wir sehen dass kompakte Teams große Veränderung bringen können. Statt großen Organisationen haben wir nun Gruppen mit hoher Agilität und Flexibilität. Das gibt Dynamik. Das gibt Spannung. Das macht Probleme – aber es birgt auch Potentiale. Doch wie schaffen wir neue Settings zwischen Stabilität und Agilität?

Engineering Teams früher und heute: Vauxhall und Instragram

Das Engineering Department des Automobilherstellers Vauxhall

Die Gründer von Instagram. Die erste Version der 1. App floppte weil sie zu komplex war.

1. Die Welten müssen verbunden werden

 Lakeit, ehem. Manager bei Audi, Sprach über Notwendigkeit dass beide Welten (Rote Welt, Blaue Welt) nebeneinander existieren. Er hatte dazu, Industrieübliche BWLer Bilder mit Struktur. War aber inhaltlich sehr gut. Konkrete Beispiele. Angenehm wenige Buzzwords.

1. Peter Drucker sagte schon „Culture eats strategy for breakfast“

Vaude hat mich ein bisschen an Omicron erinnert. Tolles Unternehmen. Starke Kultur. Eine alternative zu „Hire and Fire“. Kann man viel lernen. Augenhöhe. Echte Kommunikation.

2. Studien

ZU und die Kunden-Studien von wikopreventk waren sehr interessant. Sie haben für mich gezeigt dass Organisationen heute unbedingt mehr Kommunizieren wollen. Und müssen. Aber dass viele der die bestehenden Werkzeuge nicht mehr so gut greifen. Intranets, E-Mailnewsletter und Magazine.

3. Tools

Ich war beeindruckt vom talk von Matthias: Er sprach darüber wir sie 80% transparenz in der Rhomberg Sersa Rail Group über eine Collaboration-Strategie auf Sharepoint Basis geschafft haben. In vieler Hinsicht sehr richtungsweisend. In meinen Augen ein best practice zum Thema #NewWork. Sie haben das auch at Scale gemacht: 2200+ Mitarbeiter arbeiten nun kollaborativ auf diesem System. Kannte dieses Projekt bisher nicht. Starke Interne Kommunikation.

Jodok von Machine Data Company Crate erklärte dass Kreativität der Treibstoff der Zukunft ist

Moments

Lakeit erklärt warum Techcompanies die Welt rocken: Sie haben viel Marktkapitalisierung. Und kleine Teams. Und viel Reichweite.

Judith Lutz und Kriemhild Büchel-Kapeller um Büro für Zukunftsfragen mit Sabine Wiesmüller von der Zeppelin Universität, Guntram Bechtold

Julia Grahammer von StartUpland und Guntram Bechtold von StarsMedia

Matthias Moosbrugger: Der wildwuchs an Cloudtools durchlöchert heute alle Oranisationen die keine Plattformen anbeiten. Es braucht Kollaborationsplattformen.

Astrid Kühn-Ulrich, Leiterin Geschäftsfeld Veränderungsprozesse, wikopreventk

Von |2018-11-24T12:30:05+00:0024. November 2018|Blog|0 Kommentare

Über den Autor:

Guntram Bechtold lebt mit seiner Familie in Dornbirn. Gemeinsam mit Freunden und Geschäftspartnern entstehen Angebote wie die BusinessLabs, die AgentConf, die WorkerConf oder die Plattform für Digitale Initiativen. Der passionierte Läufer ist für seine Livestreams auf dem Fahrrad bekannt und gefürchtet. Guntram arbeitet bei der Vorarlberger Digitalagentur StarsMedia und hilft mit den Smart City Dornbirn Wettbewerb zu organisieren.

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